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Impressum

 

Anbieter: SV Bad Heilbrunn e.V.
Vorstand: Uwe Mertens
Geschäftsstelle
Schacherweg 5
83670 Bad Heilbrunn
Telefon: 08046 551
eMail:
Homepage: http://www.sv-bh.de
Registergericht München
Vereinsregisternummer: 100213
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Förderverein

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Der Förderverein wurde am 24.07.2000 gegründet.
Vereinszweck:
Förderung des Sports durch die Beschaffung von Mitteln für den als gemeinnützig anerkannten Sportverein Bad Heilbrunn.
Dieser Vereinszweck wird erreicht durch die Werbung von Mitgliedern, durch das Sammeln von Spenden (steuerlich absetzbar!) und durch Veranstaltungen die aus dem Bad Heilbrunner Veranstaltungskalender nicht mehr wegzudenken sind.
Mit diesen Erlösen und Einnahmen unterstützt der Förderverein vor allem die Jugendarbeit im Sportverein nachhaltig.
Bitte unterstützen Sie den Förderverein und damit den Sportverein durch ihre Mitgliedschaft oder durch eine Spende.
Der Jahresbeitrag beträgt 12 Euro.

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Stefan Rieker

1. Vorstand
Am Krebsenbach 11
83670 Bad Heilbrunn
Telefon: 08046 238 02 88
Email:    

haustein simon

Simon Haustein

2. Vorstand
Dorfstraße 3
83673 Bichl
Telefon: 0172 565 43 90
Email:    

rieker andreas

Andreas Rieker

Kassier
Am Krebsenbach 6
83670 Bad Heilbrunn
Telefon: 08046 549
Email:    

forster fabian

Fabian Forster

Schriftführer
 
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Sportheim

Betreiber:
Aktive Bad Heilbrunner e.V.
Schacherweg 5
83670 Bad Heilbrunn
Das Sportheim liegt im Herz der Heilbrunner Sportstätten und ist die sportliche und gesellschaftliche Heimat für den Tennisclub und den Sportverein.
Der architektonisch einmalige Achteckbau wurde 1980 erstellt und im Jahr 2000-2001 grundlegend renoviert und weitgehend neu gestaltet. Im Jahr 2005 wurde das Vereinsheim von den Fußballern nach Süden um eine Umkleidekabine und drei Nutzräume erweitert.
Mit einem gemeinsamen Kraftakt von Vereinsmitgliedern, vielen Heilbrunner Firmen und der Gemeinde Bad Heilbrunn ist ein Gemeinschaftsbauwerk entstanden, das eine optimale, weitgehend behinderten- und umweltfreundliche (Sonnenkollektoren!) Nutzung ermöglicht.
Besonders bei Fußballspielen bietet es den Zuschauern jetzt Schutz vor schlechtem Wetter bei vollständiger Spielfeldübersicht.
Also, besuchen Sie unsere Sportveranstaltungen und genießen Sie die tolle Atmosphäre in unserem Sportheim!

 

Belegungsplan Sportheim
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Abteilung Ski

 

Zehn Jahre nach der Vereinsgründung am 7. September 1969 hatten sich an die 50 Skisportbegeisterte im Cafe Sonnenhügel zusammengefunden um die Skisparte als zweite HSV-Abteilung ins Leben zu rufen. Zum ersten Spartenleiter gewählt wurde Sepp Ehrensberger, der der Abteilung insgesamt zehn Jahre vorstand.
Dabei hätte die Skiabteilung durchaus einige Jahre älter sein können. Bereits vier Jahre zuvor hatten Bad Heilbrunns Ski-Enthusiasten eine Abteilung unter dem Dach des Bad Heilbrunner Sportvereines beantragt, doch konnte sich die damalige Mitgliederversammlung nicht dazu durchringen, dem Antrag stattzugeben. Erst als es sich Edmund Scharpf, seinerzeit Lehrer an der Bad Heilbrunner Volksschule entschloss, beim "Hansenbauer" in der Stallau einen Schlepplift zu bauen, keimte neue Hoffnung. Am 7. September 1969 war es endlich soweit: Bad Heilbrunn hatte "seinen Skiclub".
Bereits einen Monat danach nahmen Bad Heilbrunns Skipioniere im Kindergarten die Skigymnastik auf und noch vor der Jahreswende erfolgten bei damals besten Schneeverhältnissen die ersten Skikurse am neuen Lifthang. Noch im gleichen Winter richtete die neugegründete Abteilung dann auch schon ihren ersten Wettkampf aus. Zwei Jahre später begann die HSV-Skisparte mit alpinem Renntraining für die Kinder der Kurgemeinde. Erste Erfolge zeigten sich in den folgenden Jahren bei Gaurennen und Gaumeisterschaften, wo mehrere HSV-Jugendliche an den Start gingen. Der erste Skivergleichskampf mit mehreren Nachbarvereinen stand erstmals 1973 im Terminkalender des "Skiclubs".
Acht Jahre nach der Vereinsgründung weitete der Skiclub sein sportliches Angebot aus und nahm Langlauf in sein Programm auf. Für die gewünschte Loipe sorgte eine Schneekatze die 1972 unter Ehrensbergers Nachfolger Wolfgang Heidenreich gegen das noch immer in Betrieb befindliche Loipenspurgerät ausgetauscht wurde.
Einschneidend wirkten sich ab Mitte der 80er Jahre die schneearmen Winter auf die sportlichen Aktivitäten des Vereines aus. 1990 führte der dauerhafte Schneemangel zum Abbau des Bad Heilbrunner Skiliftes, womit Bad Heilbrunn über keinen eigenen Übungshang mehr verfügte. Die Vereinsverantwortlichen kompensierten dies jedoch mit zahlreichen Skitagesfahrten in der Wintersaison.
Vor allem der Förderung des Nachwuchses im Bereich des Breitensportes hat sich Bad Heilbrunns Skiabteilung verschrieben und führt seit vielen Jahren in ortsnahen Skigebieten die immer stark frequentierten Kinderskikurse durch. Doch auch im Rennsportbereich sind die "Grün-Weißen" Skifahrer aktiv und bauten eine Kinderrenngruppe auf. Ermöglicht wurde dies durch mehrere engagierte Übungsleiter, deren Ausbildung durch die Abteilung finanziell unterstützt wurde.
Auch im geselligen Bereich wurden die wintersportbegeisterten HSV-ler schon früh tätig. Mit der erstmals 1972 durchgeführten Skigungl bereicherten sie das damals noch rege Faschingstreiben des Badeortes und mit dem, seit dem zehnten Spartengeburtstag regelmäßig in der Vorweihnachtszeit stattfindenden "Hoagascht" sorgten sie auch im kulturellen Bereich für eine Attraktion.
Skilauf aus der Taufe gehoben - Fußballer bekommen sportliche Konkurrenz -Tölzer Kurier vom 11.09.1969 - Von unserem Mitarbeiter Walter Salomon
Die Heilbrunner Skifahrer haben sich organisatorisch zusammengeschlossen, und zwar in einer Skiabteilung des Bad Heilbrunner Sportvereins, der nun im elften Jahr seines Bestehens eine sportliche Konkurrenz gegenüberstellen kann. Selbstverständlich schließt eines das andere nicht aus und so wird man den Spielfeld-Matadoren sicher auch auf den Pisten begegnen. Vorstand Frech war sichtlich guter Dinge, als er zur überraschend gut besuchten Gründungsversammlung die Wintersportfreunde begrüßen konnte. Durch Ihre Anwesenheit sorgten Bürgermeister Kolb und verschiedene Gemeinderatsmitglieder für eine gute "Optik" bei der Gründung. Ihr Initiator Sepp Ehrensberger gab einleitend die Absicht bekannt, keine "Ski-Kanonen" züchten zu wollen, sondern für das Skifahren als eine Art Familiensport zu werben. Die Bemühungen um eine entsprechende Erweiterung des Bad Heilbrunner Sportvereins lägen bereits vier bis fünf Jahre zurück, meinte Vorstand Frech, doch fand sich damals niemand für weitere Initiativen. Die im vergangenen Jahr erfolgte Inbetriebnahme eines Ski-Liftes in Hinterstallau habe dem Vorhaben neuen Auftrieb gegeben. Durch die von Lehrer Edmund Scharpf geschaffenen Voraussetzungen schien eine Weiterverfolgung der ursprünglichen Idee möglich. Sepp Ehrensberger hat diese Idee nach Kräften in die Tat umzusetzen versucht. Dies aber führte ihn mit einem einmütigem Votum seiner Freunde in das Amt des Spartenleiters. Zum Übungsleiter wurde – wie ebenfalls nicht anders zu erwarten – Edmund Scharpf berufen. Ebba Soukup wird als Kassiererin der Skifahrer die finanzielle Grundlage sichern helfen und dabei Hauptkassier Günther Neubert in seiner auf ihn zukommenden Mehrarbeit unterstützen. Franziska Schwer wurde zur Jugendleiterin berufen. Wolfgang Heidenreich wurde zum Stellvertreter des Spartenleiters gewählt. Bürgermeister Josef Kolb bekundete sein und der Gemeinde Interesse an der bevorstehenden Belebung des Sportlebens in Bad Heilbrunn. Er gab der neuen Abteilung des Bad Heilbrunner Sportvereins alle guten Wünsche mit auf den Weg, dem Vorhaben möge der angestrebte Erfolg beschert sein. Vorstand Anton Frech dankte dem Gemeindeoberhaupt für seine ideelle Starthilfe und erklärte, dass man um die Stärkung des Sportlebens bemüht sein werde. Der Sportverein hoffe auf die baldige Fertigstellung des Hartplatzes an der Schule sowie der Hundertmeter-Bahn. Mit der Erörterung organisatorischer Einzelfragen wurde die Gründungsversammlung fortgesetzt und mit einer würdigen "Feier des Tages" beschlossen.


Abteilung Fußball

 

Nur wenig Höhepunkte konnten Bad Heilbrunns Fußballer in den Anfangsjahren verzeichnen. Erst Anfang der 70er Jahre stabilisierte sich der Seniorenbereich. Der HSV spielte in der C-Klasse Weilheim und rückte langsam in die Spitzengruppe vor. In der Spielzeit 1974/75 wechselten die HSV-Senioren in die Tölzer Spielgruppe über und hatten mit einem Zähler gegenüber dem SC Wall das Nachsehen. Doch im der darauf folgenden Saison war es dann endlich soweit. Die Grün-Weißen durften jubeln. Ungeschlagen gelang ihnen unter Trainer Bartl Schmuck die Meisterschaft und damit der Aufstieg in die B-Klasse. Fünf Jahre später erfuhr die Fußballeuphorie in der Kurgemeinde einen neuen Höhepunkt. Die von Georg Heigl trainierte HSV-Erste schaffte erstmals den Sprung in die A-Klasse, wo sie sich aber nur zwei Jahre halten konnte. Nach vierjähriger B-Klassenzugehörigkeit stürmte das nunmehr von Fred Plattner trainierte HSV-Team mit 96:55 Treffern buchstäblich zur Meisterschaft und wurde ebenso wie ein Jahr später als torgefährlichstes Landkreisteam durch den Tölzer Kurier ausgezeichnet.
Nach teilweise großartigen Erfolgen, aber auch so manchem Tiefschlag, kehrte Bad Heilbrunn der A-Klasse 1991 den Rücken. Mehrere Jahre lang hofften die Kurgemeindekicker in diese Spielklasse zurückzukehren. Vergebens! Gleich dreimal scheiterten sie in einem Entscheidungsspiel am so greifbar nahen Aufstieg. Langsam machten sich nun auch die, im A-Jugendbereich bestehenden Probleme bei den Senioren bemerkbar. Die HSV-Senioren verzeichneten keinen nennenswerten Zuwachs mehr aus dem eigenen Nachwuchs. In der Saison 1997/98 nach 21 Jahren der Höherklassigkeit führte der Weg des SV Bad Heilbrunn wieder zurück in die C-Klasse. Eine 0:1-Niederlage im Entscheidungsspiel gegen den SV Gelting war der Tiefstpunkt einer enttäuschenden Saison. Doch nur zwölf Monate nach dem „Absturz" gelang dem SV Bad Heilbrunn rechtzeitig zur 40-Jahr-Feier die Rückkehr in die Kreisklasse (ehemals B-Klasse). Trotz eines phasenweise zehn Punkte betragenden Rückstandes auf die führenden Ayinger stand das Kronschabl-Team nach Abschluss der Saison als Meister fest. Leider währte die Freude nur kurz, denn schon in der folgenden Saison mussten die Bad Heilbrunner Kicker wieder in die A-Klasse absteigen.
Im Jahr 2001 übernahm Fritz Röthel aus Garmisch die Mannschaft und es gelang über die Relegation sofort der Aufstieg in die Kreisklasse. Zwei Jahre später führte der „Folterfritz“ die HSV-Erste nach souveräner Meisterschaft in die Kreisliga. Nach sechs Jahren Kreisliga, wobei 2007/08 unter Michael Trettenhann fast der Aufstieg in die Bezirksliga geglückt wäre, musste am Ende der Saison 2009/10 der bittere Weg in die Kreisklasse angetreten werden. Viele erfahrene Spieler wechselten zu anderen Vereinen, sodass unter dem neuen Trainer Tom Woisetschläger ein völliger Neuaufbau mit jungen Nachwuchsspielern beginnen muss.
Sportplatz eingeweiht - Strömender Regen hindert die Sportler nicht am Feiern - Tölzer Kurier vom 05.05.1959 (sl)
Trotz strömenden Regens waren die Freunde des vor kurzem gegründeten Sportvereins zum Sportplatz in die Langau gekommen. Vorstand Hoy dankte in seinen Begrüßungsworten all denen, die mitgeholfen hatten, den Verein ins Leben zu rufen, insbesondere auch dem Gemeinderat für sein Entgegenkommen sowie allen Spendern für ihre Unterstützung. Vorstand Hoy begrüßte besonders Pfarrer Kistler und die Funktionäre und Spieler des früheren Bad Heilbrunner Sportvereins. Pfarrer Kistler betonte in seiner Ansprache, dass Kameradschaft und Disziplin für den Sportler oberste Grundsätze sein müssten. Der Sportler müsse in jeder Beziehung ein ordentlicher Mensch sein, der den Nächsten ebenso wie sich selbst zu achten habe. Als Spieler dürfe man in dem Spieler der anderen Partei nicht einen Gegner sehen, sondern auch in ihm den Sportkameraden. Untereinander aber gelte auf dem Spielfeld, dass jeder, vom Torwart bis zum Mittelstürmer, auf seinem Platz wichtig ist. Es dürfe nicht der Grundsatz „Sieg um jeden Preis“ herrschen, sondern. jedes Spiel müsse in fairer Weise ausgetragen werden, wobei das Spielergebnis gar nicht ausschlaggebend sei. Mit der Mahnung, beim Fußballspiel – dessen Wesensmerkmale auch die körperliche Ertüchtigung sei, Disziplin und Rücksicht zu wahren, schloss Pfarrer Kistler seine Ansprache. Daran anschließend wurde die Weihe des Sportplatzes, auf dem die beiden Mannschaften Aufstellung genommen hatten vollzogen.


Pioniere und Meilensteine

 

Nachdem im Jahre 1953 mit der Auflösung des SC Bad Heilbrunn der Versuch gescheitert war, Fußball in der Kurgemeinde Bad Heilbrunn heimisch zu machen, unternahmen sechs Jahre später erneut eine Reihe fußballbegeisterter Bad Heilbrunner einen Vorstoß. Bereits Ende 1958 hatten Vorgespräche über die Gründung eines neuen Vereines stattgefunden, ehe am 23. Januar 1959 im Gasthof Leingärtner die letzte Hürde mit der Neuwahl der ersten Vorstandschaft genommen wurde. Zum ersten Vorstand gewählt wurde Heinrich Hoy, dem ein Jahr später Anton Frech folgte.
Zehn Jahre lang blieb Fußball die einzige Sportart, die im SV Bad Heilbrunn vertreten war. Nachdem 1965 ein Antrag auf Erweiterung des Vereins durch die Bildung einer Skiabteilung gescheitert war, kam die Mitgliederversammlung 1969 diesem Wunsche doch nach. Ein Jahr zuvor hatte der damalige Lehrer Edmund Scharpf in der Stallau einen Schlepplift erbaut und damit für neuen Auftrieb bei Bad Heilbrunns Schifreunden gesorgt. Zum ersten Abteilungsleiter der neuen Skisparte wurde Sepp Ehrensberger gewählt, während Rudi Vitu nunmehr die Geschäfte der „neuen“ Fußballabteilung führte. Die bis dahin konstant bleibende Mitgliederzahl erhöhte sich sprunghaft. Innerhalb von nur drei Jahren vervierfachte sich der Mitgliederbestand des SV Bad Heilbrunn.
Nach zehnjähriger Vereinsführung übergab Anton Frech 1969 das Amt an Bartolomäus Schwaiger, der acht Jahre dem Verein vorstand. Wichtigster Markstein unter seiner Führung war der Bau und die Fertigstellung des neuen Schulsportplatzes im Jahre 1970, auf dem zwei Jahre nach seiner Inbetriebnahme das erste Kindersportfest des SV Bad Heilbrunn durchgeführt wurde. Während sich die Kindersportfeste immer größerer Beliebtheit erfreuten und alljährlich eine neue Rekordteilnahme verbuchten, hatten die Sportfeste für Senioren nur kurze Zeit Bestand. Ein weiteres bedeutsames Ereignis waren in diesem Jahr die 20.Olympischen Spiele in München. Bei dem durch die Gemeinde Bad Heilbrunn führenden olympischen Fackellauf waren etliche verdiente Sportler des HSV beteiligt.
Die durch Gründung der Skiabteilung erfolgte Aufgliederung des Sportvereins machte 1976 eine Abänderung der bisherigen Satzung erforderlich und noch im gleichen Jahr erfolgte die Eintragung des Vereines in das Vereinsregister.
Zeitgleich mit der Weihe der ersten Vereinsfahne hielten die „Lustige Flöhe" 1978 den ersten Bad Heilbrunner Flohmarkt ab, durch den die Nachwuchsförderung des HSV bis heute stark profitierte.
Heinz Maiwert, Schwaigers Nachfolger, war während seiner vierjährigen Amtszeit in hohem Maße an der Planung und Entstehung des Sportheimes beteiligt. 1980 konnte dieses eingeweiht und seiner Bestimmung übergeben werden. Noch im gleichen Jahr wurden unter Federführung des Sportvereines die ersten „Bad Heilbrunner Sportnachrichten" herausgegeben. Zur Verbesserung seiner Jugendarbeit erstand der Club 1981 seinen ersten Vereinsbus.
Noch vor der Fertigstellung der neuen Schulturnhalle im Jahre 1992, die zu einer erheblichen Erweiterung des Hallensportangebotes in Bad Heilbrunn führte und damit einen weiteren Mitgliederzulauf auslöste, wurde 1987 unter dem neuen Gesamtvorstand Alfons Dötter die Damen- und Kindergymnastik, ins Leben gerufen, die später um das Mutter-Kind-Turnen erweitert wurde. Der Anregung der beiden Fachklinikärzte, Dr. Geiselbrecht und Dr. Proksch, entstammte schließlich 1991 die Gründung der Herzsportgruppe als dritte Abteilung des SV Bad Heilbrunn. Weitere große Bauvorhaben, wie der Vereinsstadel in der Langau und der Bau einer modernen Flutlichtanlage folgten. Am 8. März 1996 konnte Hermann Forster, der 1992 zum Nachfolger Dötters gewählt worden war, das 1000-ste Mitglied - Andreas Rieker- im Sportverein begrüßen.
Nach Plänen von Architekt Uwe Mertens wurde das Sportheim im Jahr 2000 generalsaniert und umgebaut, sowie Tribünen im Naturheilmittel-Stadion errichtet. Bereits 2005 erfolgte ein Sportheimanbau mit neuen Kabinen, Geschäftsstelle und Sanitätsraum. Im März 2008 übergab Hermann Forster nach 16-jähriger Amtszeit die Vereinsführung an seinen "Vize" Uwe Mertens. Dessen erste Bewährungsprobe war 2009 das 50-jährige Vereinsjubiläum mit Gründungsfeier, Festabend im Bierzelt und Tag des Sports.

 


 

Vorstände
1959 - 1960 Heinrich Hoy
1960 - 1970 Anton Frech
1970 - 1978 Bartl Schwaiger
1978 - 1982 Heinz Maiwert
1982 - 1992 Alfons Dötter sen.
1992 - 2008 Hermann Forster
seit 2008 Uwe Mertens

Ehrenvorstände
Alfons Dötter
Sepp Ehrensberger (verstorben)
Hermann Forster
Anton Frech (verstorben)
Wolfgang Heidenreich
Rudi Vitu
Ehrenmitglieder
Martin Bachhuber
Dieter Burger
Harry Heger
Heinrich Hoy
Pfarrer Kistler (verstorben)
Dominique Kraus
Heinz Maiwert
Georg Menzinger
Rosmarie Rieker
Karl Steger
Abteilungsleiter Fußball
1959 - 1992 Rudi Vitu
1992 - 1998 Iradj Rahimpur
1998 - 2010 Robert Rieker
seit 2010 Klaus Bauereiß

Abteilungsleiter Herzsport
1992 - 1998 Dr. Albert Geiselbrecht
1998 - 2002 Dr. Johannes Proksch
2002 - 2007 Dr. Peter Szabo
2007 - 2012 Peter Nagel
seit 2012 Robert Dietrich
Abteilungsleiter Ski
1969 - 1979 Josef Ehrensberger
1979 - 1995 Wolfgang Heidenreich
1995 - 2006 Georg Dietrich
2006 - 2014 Sabine Heilmann
seit 2014 Severin Kraus

 

Die erste Fußballmannschaft

 

Zwei Monate nach der Vereinsgründung bestritt der SV Bad Heilbrunn im März 1959 sein erstes Match. Das Freundschaftsspiel beim SV Pöcking war dabei vor allem von den widrigen Platzverhältnissen geprägt. Nach der 3:1-Halbzeitführung (bergab) für die erste Kurgemeinde-EIf verlor das Team von Trainer Sepp Schneider auf der stark geneigten Pöckinger Fußballwiese (bergauf) am Ende noch deutlich mit 3:6.
Die Treffer für Bad Heilbrunn erzielten: Sepp Zeidler (2) und Karl Steger.

Foto: Die erste HSV-Elf:
(v.I. hinten) Anton Greif, Georg Zauner, Sepp Zeidler, Balthasar Menzinger, Karl Steger
(v.l. vorne) Heinrich Hoy, Dieter Burger, Hans Greif, Rudi Vitu, Willi Kamarad, Georg Menzinger


Ein weiteres Mannschaftsfoto aus der Gründerzeit finden Siehier.